Die klimatisierte Burg Osaka

August 16th, 2011

Am 3. Tag ging es los mit Kultur, die Burg Osaka und der umliegende Park wurde unsicher gemacht, schönes Gelände und schöne Burg aber man sollte vorher wissen das es sich nur von außen um eine Burg handelt, drin ist ein Museum und das gesamte Gebäude wurde vor 80 Jahren wieder aufgebaut - was wir zum Glück vorher wußten aber denoch etwas seltsam eine alte Burg zu betreten und dann in einem Museum zu stehen. Danach haben wir noch etwas die schöne Parkanlage erkundet bevor wir uns wieder zum Hotel begebe haben von wo aus es wieder ins Osakaer Nachtleben ging.

Osaka Aquarium Aquarium und DenDen Town

August 16th, 2011

Den 2. Tag sind wir Jetlag geschuldet etwas langsamer angegangen und haben erstmal bis 10:00 gepennt, danach ging es zum Osaka Kaiyukan Aquarium (was soviel heißt wie Osaka Aquarium Aquarium - daher auch die Überschrift). Danach waren wir im selben Okonomiyaki Laden essen wie schon vor 2 Jahren und war auch genauso lecker wie damals (never change a running system, vor allem nicht wenns lecker ist :D). Als nächstes stand das Elektonikmekka DenDen Town aka Nippombashi auf dem Programm wo wir schockiert waren von den Preisen (hoch) der Auswahl (niedrig) und der Yen Kurs tat sein übriges, dazu kam noch das ich eh keine Zeit mehr habe für den Kram weshalb ich absolut nix gekauft habe (premiere). Am Abend sind wir dann noch etwas ins Osaka Nachtleben eingetaucht, war auch schön.

Japan 2011 - Anreise und der erste Tag

August 14th, 2011

wie vor 2 Jahren hatten wir den Flug der Air France gebucht und waren wieder sehr zufrieden. Die Flüge waren pünktlich, der Check-In reibungslos, das Personal freundlich und das Platzangebot Sardinenbüchsen ähnlich aber auch so erwartet - wir hatten eine Reihe in der Mitte und ich habe mir den Gangplatz gesichert. Im Bordprogramm habe ich mir Source Code (interessant aber eher durchschnittlich), Rango (naja), Green Hornet (määä) und Kung Fu Panda 2 (lustig aber im Kino bereits gesehen) angesehen und ansonsten erfloglos versucht zu schlafen, zu zocken und die Zeit sonst irgendwie rumzukriegen. Zu essen gabs genießbaren Lachs mit Reis, Häagen Dasz Eis, Ramen und ein Frühstück.

Am Kansai International Airport sind wir dann ebenfalls sehr Reibungslos durch die Einreisekontrolle gekommen (hatten dieses mal einen Zollbeamten der besser deutsch konnte) und anschließend mit der Bahn nach Namba gefahren. Das erst was auffällig für Japan war, war dass die Klimaanlagen von sibirisch auf angenehm runtergeregelt wurden und weniger Menschen im Anzug unterwegs sind, beides imho eher angenehme Dinge.  Von wo aus wir zu Fuß nach Nihonbashi wo unser Hotel für die ersten Tage liegt gelaufen sind (bzw. uns durchgefragt haben). Um die Zeit bis unsere Zimmer fertig waren zu überbrücken sind wir durch die Innenstadt von Osaka gelaufen und haben uns die unzähligen Läden angesehen, ein wenig gezockt und uns einfach treiben lassen. Danach haben wir eine runde gepennt und sind anschließend um Tinas Geburtstag zu feiern in einen Sushi Laden gegangen in dem der Sushimeister einem die Happen frisch nach Wunsch gezaubert hat - mjampf - danach sind wir gejetlagged wie wir waren ins Bett gefallen.

Angerichtet #2

März 29th, 2010

Da der erste Teil meiner Abendessens Galerie so gut ankam hier Teil 2:

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Freitag: Räucherlachs, Reis und Okra/Zuckerschoten/Schiitake Gemüse.

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Sonntag: Bärlauch/Champignon Curry mit Rundkornreis

p1010014Montag: Pesto Lachs mit Champignon Bärlauch und Naturreis

Abwärts

März 28th, 2010

Hier mein erstes Vorher Nachher Bild:

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Es ist angerichtet

März 16th, 2010

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Naturreis mit Riesen Shrimps und Pilzcurry (Shiitake, Austernpilze und Champignons) mjamm

p1010009Pangasiusfilet, Rundkornreis und Shiitake Pilze mit Algen - Superlecker.

iPad

Januar 29th, 2010

Nach dem iPod und dem iPhone kommt nun endlich das iPad, darauf hat die Welt gewartet und das schlimme daran ist das es stimmt.  Selbst ich habe mich bei dem Gedankenspiel überrascht mir die neueste Errungenschaft zu kaufen und wie bei iPod, iPhone und iWeißnet bin ich zu dem Schluss gekommen das das Teil zwar schön ist aber nix für mich. Das Grundkonzept eines um alle modernen Errungenschaften der Computertechnologie gebrachten modischen Firlefanzes will sich mir einfach nicht erschließen,  das iPAd bietet nix aber das in designerischer Perfektion. Erstmal als kleiner Exkurs ein Überblick über die Technik:

  • 9,7″ Display mit 1024*768er Auflösung
  • “ARM” Prozessor mit Ghz
  • 16/32/64 Gb Speicher
  • WLAN und optional UMTS
  • 680 Gramm Gewicht
  • Genug Akku für ca 10Std. Nutzung
  • iPhone OS

Besonders die Sache mit dem iPhone OS finde ich lustig, ich bekomme für meine minimum 500€ also ein hochskaliertes iPhone, das iPhone Anwendungen in klein und iPAd Anwendungen in groß darstellen kann.  Was außen vorgelassen wurde sind so banale Dinge wie Multiuser Unterstützung,  Multitasking,  Speicherslots für SD Karten, USB Slots (ok, via Adapter aber was soll das) o.ä.  sind hier fehl am Platz da sie dem geneigten Jünger eh nicht so wichtig sind, bin mal gespannt ob wenigstens der Akku diesmal wechselbar ist.  Ich habe ja in letzter Zeit des öfteren vom Stockholm Syndrom bei Apple Jüngern gehört aber ich habe mittlerweile eine andere Theorie, ich habe mal gelesen das besonders die Reichen und mächtigen (aka Managertypen, BWLer und ko)  häufiger die Dienste von Dominas in Anspruch nehmen da sie nur so das Gefühl von Hilflosigkeit und ausgeliefert sein erfahren können das ihnen im Alltag einfach fehlt und eben diese Kliente scheint auch Apples iP…. Produkte zu kaufen.

PS: Dieser Blogeintrag wurde in Teilen auf einem minimac erstellt.

Tokyo

August 23rd, 2009

So, hier sind wir nun endlich, im Grossstadtmoloch Tokyo. Eine beeindruckend bunte und bescheuerte Stadt wo man unglaublichen Menschenmassen gegenuebersteht aber doch nicht so schlimm wie ich gedacht hatte. Der erste Tag hier war gepraegt von der Anreise, das Hotel war ein gutes Stueck vom Bahnhof entfernt und wir mussten das gesamte Gepaeck zu fuss hinschaffen, dort angekommen konnten wir den Semi double Room zum Gleuck auf 2 Einzelzimmer fuer Sebastian und mich umbuchen so das jeder von uns seine Ruhe hat, auf dem Zimmer angekommen sah man zwar das es hier auch zu 2. gegangen waere aber da es so nur 10000Y mehr wurden war ich froh ueber mein Einzelzimmer. Am Abend sind wir noch etwas in die Stadt aber nicht zu lange da wir doch alle sehr muede waren.

Der erste Tag stand im Zeichen des Tokyo Tower, einer 13m hoeheren Version des Eifelturms der eine phantastische Aussicht ueber die Stadt verspricht (und auch haelt), allerdings muss man sich vorher stundenlang anstellen um auf die 2. Plattform in 250 Metern hoehe zu gelangen, die erste in 150m ist sehr viel schneller zu erreichen da hier 3 wesentlich groessere Aufzuege fahren. Oben angekommen wurde geknipst was das Zeug hielt und dann standen wir auch schon wieder Schlange um wieder nach unten zu kommen. im Gebaeude unter dem Turm ist eine Art Vergnuegungscenter untergebracht wo wir uns noch etwas das bunte Treiben ansahen und einen Paddelvideospiel Automaten entdeckten der recht lustig war, danach ging es noch in die Stadt zum Shoppen. Hier sahen wir unter anderem einen riesigen 100Y Laden und ein winziges Kondomgeschaeft das der Reisefuehrer als gross empfohlen hat. Danach ging es auf die jap. Version der Tokyoter Amuesiermeile, bevor wir jedoch in eine Bar gingen besuchten wir noch ein sehr seltsames Kaufhaus namens Don Quichote, das Teil ist labyrinthartig aufgebaut, mit extrem hohen Regalen die jedoch nur ca 1m auseinander stehen. Platzangst sollte man hier nicht haben und auch ohne ist das vorrankommen fuer jemanden mit meinen Ausmasen schwer genug. Danach hatten wir noch ein paar Bier und Abendessen in einer Bar bevor es zurueck nach Ueno ging wo sich unser Hotel befindet. Da wir keine Karaoke Bar mehr fanden und Japaner auf Fragen nicht reagieren sind wir nach einem Abstecher ins Gamecenter zurueck ins Hotel.

Kyoto Vollgas vorraus

August 20th, 2009

Heute war wieder Kultur Pur angesagt denn unser Trip nach Kyoto stand an, die alte Kaiserstadt ist ein absolutes must see, ein Tempel reiht sich hier an den anderen und man kann sich einfach nicht alles ansehen.

Zum Glueck hatten wir eine von Yoshimis Freunden und ihren Chef  (beide jap. Naturschuetzer!!) als Fuehrer, das erwiess sich sogar als extrem hilkfreich da wir mit einem grossen Auto durch die Stadt von Schrein zu Schrein gefahren wurden und so kaum downtime hatten. Als erstes sahen wir uns die goldene Pagode an, ein wunderschoenes und malerisch gelegenes Bauwerk welches von einem Park umgeben ist. Das wir mitten im August hier sind hat sich als Gluecksfall erwiesen, da so das von Andi so malerische Bild von “alleine unter Millionen” aufgrund der geringen Menschenmengen einfach nicht einstellen wollte und wir einen wunderbar “entvoelkerten” (soweit das moeglich ist in Japan) erleben durften. Nach diesem geplanten Besuch wurde uns vorgeschlagen eine Weberei mit Museum aufzusuchen, dies erwiess sich als absoluter Gluecksfall da wir sonst niemals Beispiele der beruehmten Kyotoer Webkunst gesehen haetten, das Kyoto ein Zentrum der Weberei in Japan ist wusste ich zwar jedoch waere ich ehrlich gesagt nie auf die Idee gekommen eine Weberei samt kleinem Museum zu besuchen und die von uns aufgesuchte Weberei haette ich auch nie gefunden da sie in kleinen Gassen versteckt war, ein riessen Lob an dieser Stelle an die Reiseleitung und die Guides. Im Anschluss an das Webereimuseum gingen wir lecker Soba essen (Subba Soba) wobei ich als einziger zu Udon griff (war auch Subba) und danach gings zum Verdauungsspaziergang zur jap. Version des Weg des Philosophen und direkt danach zum Kiyomizu-dera, dem beruehmten auf Holzpfaehlen an einem Berghang errichteten Tempel, sehr beeindruckent dieses Bauwerk. Weiter ging es dann mit dem Inari Schrein der fuer seine unmenge von Holztoren beruehmt ist, die Tore sind uebrigends Stiftungen von reichen Firmen und Familien da es sich niemand mit Kitsune verscherzen will die fuer Wohlstand verantwortlich ist, das erklaert auch die Menge der Torii. Am Abend gingen wir nach diesem Besichtigungsmarathon zum Ausklang in ein Ramen Lokal und schliesslich mit dem Zug zurueck nach Osaka wo ich nun auf meine Waschmaschine voll Waesche warte bevor es morgen weiter nach Tokyo geht.

Soweit die Fuesse tragen - dem Himmel so nah

August 19th, 2009

Nachdem Andi bereits seine Eindruecke von Nippombashi/DenDen Town - dem Elektronik Meka von Osaka ebend - geschildert hat moechte nun auch ich etwas zu dem Thema schreiben. Direkt nach dem man den Aufgang aus der U-Bahn gekommen ist wird man foermlich erschlagen von der Vielfalt der Geschaefte die sich hier aneinander reihen, ein Elektronik Geschaeft neben dem anderen und jedes auf seine Weise interesant. Man hoert und liesst immer so oft das Frauen wahre shopoholics sind und Maenner ihre Einkaufe in 5 Minuten erledigen koennen, in Deutschland mag das zutreffen und in gut sortierten Kaufhaeusern ebenfalls, nicht jedoch in DenDen Town, direkt im ersten Laden verbrachten wir eine halbe Stunde und haben nichts davon gemerkt, nach dem dritten Laden machte uns Andi darauf Aufmerksam das unsere Zeit fuer die Ersterforschung von DenDen Town fast vorbei ist und wir Yoshimi und ihre Freundinnen treffen wollten was wir erst garnicht glauben wollten “Was schon 2 Std um ?” aber es war wirklich 2 Stunden und 10.000Yen spaeter.

Yoshimis wirklich nette Freundinnen brachten uns danbn wie Andi bereits geschrieben hat in ein Maid Cafe, einen wirklich seeeeeeeeeeeeehr seltsamen Ort in denen sich japanerinnen als Hausmaedchen verkleiden und den Gast umsorgen der sich dabei wohl fuehlen soll, ich fand das ganze schlicht seltsam und gruselig. Zum Glueck sind wir nicht zulange drin geblieben sondern wurden von Yukiko, Yoshimi 2 und Mary erst in einen Manga Laden gebracht der uns allerdings aufgrund der Sprachbarriere verschlossen blieb und anschliessend in ein Anime Geschaeft das zumindest Schauwert hatte und wo wir sehr zur Freude Andis von den Maedels in einen Photoautomaten geschleppt wurden (Andi fand es wohl deshalb besonders lustig weil ich mich 2 Tage vorher noch darueber lustig gemacht habe das er in sowas musste, nunja zurecht wie ich gestehen muss). Danach folgte mein persoenliches Highlight, ein Figurenladen, ein Laden also in dem mann zu allen moeglichen (Alien, Batman, Animes usw…) und unmoeglichen (Rommel, Hitler) Figuren und Modelle kaufen kann, das ganze allerdings nicht als verschaemtes Eck sondern ueber 7 Stoecke und wer in Stock 1 - 5 nicht das passende findet der bekommt in Stock 6 und 7 die notwendigen Bauteile und Gelenke um sich seine Wunschfigur zu basteln, wirklich sehr beeindruckend. Auch lustig war ein Modelgeschaeft in dem man u.a. den Modellpanzer der Marke “Volkshobby” kaufen konnte, was haben wir gelacht :)

Nach dem doch sehr langen Tag in Nippombashi sind wir in ein Kaffee gegangen um uns etwas zu unterhalten, vorher stiessen noch 2 weitere Freundinnen von Yoshimi hinzu. Im Kaffee habe ich dann Yuki und Yoshimi 2 die bisherigen Bilder unserer Reise gezeigt und ein wenig von unserer ersten Japanwoche erzaehlt. Leider hat uns Sebastian hier verlassen um seine Klimaanlagen bedingte Erkaeltung auszukurieren, wir anderen gingen anschliessend in ein Gamecenter wo wir uns riesige zusammengeschaltete Gundam Automaten angesehen haben die wir jedoch leider nicht spielen konnten, da man dafuer eine Gruppe von 8 Spielern gruenden musste und wir das Spiel auch nicht kannten. Dafuer konnte ich jedoch etwas Dampf an Tekken 6 ablassen was unter Beifall einer Horde Fans noch viel mehr Spass macht als alleine, 2 Matches habe ich gewonnen (eines gegen Mary und eines gegen einen Online Gegner mit ueber 5000 spielen Erfahrung !!!), gegen den 3. hatte ich jedoch leider keine Chance  aber das macht nix da wir eh noch verabredet waren zu Nomi und Tabirodei also Trinken und Essen satt.

Das Nomi- und Tabirodei fand in einem sehr jap. Restaurant statt wo es wirklich erstklassige Kleinigkeiten vom Sashimi ueber Yakitory (Huenchenspiesse) bis hin zu Pommes gab, ich hab mich hauptsaechlich um jap. Spezialitaeten gekuemmert und war wirklich gut satt. Leider klappen sie in Japan um 11:40 die Bahnsteige hoch was den Plan noch Karaoke zu singen kaputt gemacht hat, schade aber dennoch ein rundum gelungener Tag.

Heute waren Sebastian und ich ja auf uns alleine gestellt, zum Glueck konnte er sich etwas von seiner Erkaeltung erholen und war fitt genug fuer eine weitere Runde DenDen Town, ich habe heute sogar eines der seltenen Spiele gefunden auf das ich ein Auge geworfen hatte, Metal Wolf Chaos, einem Spiel in dem man als Praesident der USA in seinen Mech (Mech Force One quasi) steigt um den Vizepresidenten am Putsch zu hindern, der Spass ist leider nur in sehr begrenzter Stueckzahl in Japan erschienen und fuer uns Europaer nicht leicht zu bekommen, egal, ich hab meines nun. Nach weiteren 2 Stundnen DenDen Town sind wir dann zum 170 Meter hohen Umeda Sky Building gegangen wo wir uns auf die Sky Garden genannten Aussichtsplattform begeben haben um Osaka im Panorama zu sehen, ein Bild dieses Gebaeudes laesst sich auch leicht in der Wiki finden damit ihr eine Vorstellung davon habt, toller Blick ueber die Stadt.

Abends um 8:00 haben wir uns schliesslich mit Yoshimi und Andi getroffen um den Abend gemeinsam zu beschliessen, das ganze in einer Kaiten Sushi Bar also Fliessband Sushi. Ihr glaubt garnicht wie schwer es ist in einer 2,9km langen Einkaufsstrasse (der laengsten in Japan) eine Sushi Bar zu finden aber wir hatten schliesslich (am Ende der Strasse, wo auch sonst) doch Erfolg und konnten erstklassiges Sushi fuer 100Yen der Teller vom Band geniessen, das ganze in einer fuer europaer unglaublichen Qualitaet und Auswahl MJAMMMMMPF LECKER.